Der HCE hat die Hallensaison 2021/22 beendet. Natürlich hat die allgemeine Situation, rund um Corona, auch die Hallenhockeysaison des HC Esslingen ziemlich strapaziert. Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr im Hallensport, die ständig wechselnde Anzahl von Trainings- und Spielteilnehmern und die Regularien zur Austragung von Punktspielen, zehrten an den Kräften der Team-Verantwortlichen.
Während der Trainingsbetrieb im Grunde gut durchgeführt werden konnte, so verständigten sich im Dezember die Verantwortlichen für Sport, die Team-Manager (Eltern die, die Trainer bei der Organisation von Spieltagen unterstützen) und die Eltern der spielenden Kinder darauf, den Spielbetrieb auszusetzen. Allein zwei Mannschaften verblieben so in der aktuellen Punkterunde des Baden-Württembergischen Hockeyverbands: die U8/KnB und U16/mjB.
Den Auftakt machte die U8 (Jahrgang 2013/14) am vergangenen Wochenende. In der Neckarsporthalle waren zwei  Teams – aus Mannheim und aus Gmünd – zu Gast. Auch die Grün-Weißen traten mit 2 Mannschaften an, so das man sechsmal spielen durfte. Am Ende wurden 31 Tore geschossen. Den drei gewonnen Spielen, standen zwei verlorene gegenüber. Im internen Vergleich der beiden HCE-Teams konnte sich der HCE 1 mit 6:3 gegen den HCE 2 durchsetzen. Ein rundum erfolgreicher Hockeyspieltag mit zufriedenem Trainer- und Elternteam.
Am Tag danach musste die männliche Jugend B in ihrer Endrunde um Platz 8 gegen den HTC Stuttgarter Kickers 2 und SSV Ulm 2 antreten. Das Team, das mit einem jungen Kader angetreten war, und auf gleich zwei wichtige Offensivkräfte verzichten musste, schlug sich gut. Doch letztendlich musste man sich gegen Ulm mit 1:3 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen den HTC gab es leider auch nichts zu holen und so landen die Esslinger Jungs auf Platz 10 der Endplatzierung.
Einen Eintrag in das HCE-Geschichtsbuch schafften die MäC am Samstag. Beim SV Böblingen stand ein Freundschaftsspiel auf dem Programm. Da beide Vereine in der Altersklasse nicht an der Pflichtspielrunde teilnahmen, traf man sich außerhalb des Spielplans. Etwas ungewöhnlich dabei, dass man aufgrund des sonnigen Wetters das Spiel kurzerhand aus der Halle nach draußen verlegte – Mitte Februar auf Kunstrasen? Eher ungewöhnlich. In 3 x 20 Minuten trennte man sich am Ende mit einem ausgeglichenen 5:5 Remis.
Damit geht eine turbulente Hallensaison zu Ende und alle Beteiligten freuen sich nun auf die Feldhockeysaison.
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